Mittwoch, 5. Oktober 2011

Vorbild und Ausmalbild

Der diesjährige Alternative Nobelpreis ist durch drei Menschen geteilt, eine von ihnen ist

Jacqueline Moudeina




Jacqueline Moudeina ist Rechtsanwältin im Tschad - ein Land, das noch bis heute unter den Folgen der Schreckensherrschaft von Präsident Hissène Habré zwischen 1982 und 1990 leidet. Moudeina selbst war zunächst vor dem Bürgerkrieg und später vor dem Diktator in den Kongo geflüchtet. 40.000 politische Morde soll es im Tschad gegeben haben. Die Sicherheitskräfte setzten auf Folter und Terror, um ihre Macht zu halten. Viele von ihnen wurden in der nächsten Regierung mit Posten versorgt.
1995 kehrte Moudeina in ihre Heimat zurück und kämpft seitdem für die Opfer des brutalen Regimes. Sie will den Schlächter Habré, der im Exil im Senegal lebt, vor Gericht bringen. Gegen alle Widerstände in ihrem Land. Für ihr Engagement hat sie bereits teuer persönlich bezahlt: Vor zehn Jahren warfen Polizisten eine Granate auf sie und eröffneten das Feuer. Moudeina überlebte nur knapp und musste lange Zeit im Krankenhaus verbringen.
Gerade für solche mutigen Menschen kann der Alternative Nobelpreis laut Ole von Uexküll eine Art Lebensversicherung sein. "Oft sind Preisträger hinterher in ihrer Heimat unantastbar."


Wenn sie kein Vorbild für afrodeutsche Mäuse ist, weiss ich auch nicht. Besonders für welche mit afrikanischen Elternteilen. Danke Gott für Menschen die mutig genug sind, für etwas wofür wir es nicht sind.
Wieder einmal ein tolles Beispiel dafür das menschen aus afrikanischen Ländern keine ungebildete Menschen sind die sich selber nicht für ihr Land einsetzen sondern nur durch ausländische (weiße) Entwicklungshilfe vorwärts kommen.



Dann noch ein Link mit Ausmalbildern zum Ausdrucken , mit 2 Zeichnungen süsser Afrohaarträger/innen ;)

KILCKEN! AUSDRUCKEN! ANMALEN! IM FREUNDESKREIS/KIGA/SCHULE VERTEILEN!

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